- Gabriel Baumüller, Werkstatt für Bildhauerei
- Stefan Zeiler, Die Figur und Ihr Raum, Verwandelte Wirklichkeit
- Sara Rogenhofer, Offene Malereiwerkstatt
- Uli Zwerenz, Anfangen, weitermachen, verändern
- Cornelia Eichacker, Aktzeichnen, -malen, Poetische Abstraktionen im Bild/Werkstatt für Farbe und Zeichnung
- Silke Blomeyer, Zeichnen in der Glyptothek, Spielregeln der Malerei
- Jess Walter, Freie Malerei, Großformatiges Malen
- Katharina Wächter-Jugel, Kinderatelier
Montag, 13. April 2015
Die Frühjahrskurse laufen an...
Dienstag, 9. September 2014
Herbstprogramm
Dienstag, 13. Mai 2014
Sommerakademie auf dem Schafhof 2014
Wir laden herzlich dazu ein, in der ansprechenden Landschaft rund um den historischen Schafhof sich aufs Malen vor der Natur oder das freie Komponieren von Bildideen einzulassen! In allen Techniken - Ölmalerei, Acryl, Aquarell, Gouache, Zeichnung - bekommen Sie kompetenten Rat bei der Umsetzung Ihrer Vorhaben, Unterstützung bei der Suche nach dem eigenen Ausdruck und eine Einführung in die Probleme der Bildgestaltung. Anregende Kunstdiskussionen begleiten die Malkurse.
Weitere Informationen und Einzelheiten zu allen Kursen und Dozenten finden Sie auf unserer Website http://www.sommerakademie-atelierprojekt.de/
Zur Einstimmung hier schon einmal ein paar Fotos aus den vergangenen Jahren...
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Malen mit Öl? Restplätze für Kurzentschlossene im Kurs von Sabine Berr
Dieses Wochenende, den 2./3.11 findet im Atelierprojekt eine Einführung und Weiterführung in die Ölmalerei statt.
Anmeldung unter: sabineberr@freenet.de oder 01522/8714937
Montag, 2. August 2010
Im Blickpunkt: Renate Scholz

Renate Scholz lässt sich auf ihren vielen Reisen für ihre Bilder anregen:
Dienstag, 1. Juni 2010
Imke Wolter im Blickpunkt

Im Juni 2010 stellen wir in unserer Teilnehmer-Online-Galerie Zeichnungen und Bilder von Imke Wolter vor. Seit 1996 belegte sie immer wieder Kurse, Workshops und Sommerakademien im Atelierprojekt bei Cornelia Eichacker, Stefan Zeiler und Sabine Berr.
Montag, 2. März 2009
"Senza me" - Sabine Berr in Traunstein

Realität und Symbolik der Dinge
Malerei, Fotografie, Objekte, Installationen,
Sonntag, 15. März + 29. März + 12. April, jeweils 15:00 Uhr
Mittwoch, 4. Februar 2009
Einladung zur Vernissage
Am 17. Februar von 18 - 21 Uhr sind Sie herzlich eingeladen zur Vernissage der Gemeinschaftsausstellung der Kursteilnehmer von Sabine Berrs buntem und sehr individuellen Mittwoch-Abendkurs des Atelierprojekts "Keine Angst vor Öl".Mittwoch, 2. Juli 2008
Kunsttipp Juli 2008 von Sabine Berr
Uli Zwerenz in der Artothek MünchenIch freue mich immer ganz besonders, wenn es Bilder von dem Münchner Maler Uli Zwerenz zu sehen gibt. Bis zum 2. August kann man eine wunderbare Ausstellung seiner Malerei in der Artothek München sehen. Anlässlich dieser Ausstellung habe ich mit Uli Zwerenz ein Interview geführt.
Sabine Berr: Deine Bilder haben für mich etwas absolut überraschendes und zugleich etwas Vertrautes. Sie rufen in mir Erinnerungen an Orte (die ich eigentlich gar nicht kenne) hervor und sind doch ganz ungegenständlich. Wie kommst Du zu den Bildern?
Uli Zwerenz: Kennst Du den Satz von Robert Musil in Der Mann ohne Eigenschaften: „Ein Mann kommt nie weiter, als wenn er nicht weiß, wohin er geht“. Ich weiß nicht, wohin ich gehe. Das Einzige was ich mache, ist ein Schritt, und dann noch einer und noch einer und noch und noch und möglichst viele Schritte und daraus entsteht etwas. Wenn man nur einen Schritt macht und hört dann auf, dann kann ein Bild auch für einen selbst nicht überraschend sein.Ausgangspunkt ist z. B. eine Farbe. Ich wähle eine Farbe, das ist sehr unbewusst, keine Gedanken darüber, einfach eine Farbe, auf die ich Lust habe. Das ist natürlich immer verbunden mit dem Leben und deswegen nicht beliebig. Die Wahl der zweiten und aller folgenden Farben hingegen ist eine Reaktion auf das, was schon da ist. Dann mache ich einen Fleck aufs Bild und so kommt ein Fleck zum anderen. Tendenziell erst nebeneinander und dann auch übereinander. Ein Fleck hat natürlich auch eine Form.
Du hast neulich erzählt, an einem Bild hättest Du zwei Jahre gearbeitet. Ist deine Arbeitsweise eher eine langsame?
Es gibt Bilder die wachsen schnell und es gibt Bilder, die wachsen langsam. Ein Bild in der Ausstellung, das linke der zwei großen, habe ich 1998 begonnen und 2002 beendet. Meistens arbeite ich zwei bis drei Monate an einem Bild. Wenn ich während dieser Zeit zu keinem Ende komme, stelle ich es beiseite und mache etwas anderes. Irgendwann drehe ich es wieder um und mache weiter. Das kann sich drei oder viermal wiederholen.
Das ist wie beim Spazierengehen, wie wenn man eine Wanderung macht, und man würde alle fünf Minuten ein Foto von der Aussicht machen, dann blieben die Fotos einander sehr ähnlich. Wenn du aber nur alle zwei Stunden ein Foto machst, dann wären sie sehr unterschiedlich. Und so ist es ganz gut eine Zeit-Komponente einzubauen. Wobei ein Bild natürlich einfacher ist, wenn man es in einem Satz schafft. Das Rechte von den zwei großen Bildern im großen Raum ist in einem Satz entstanden.
Ich muss entscheiden, warum ich etwas stehen lasse und warum nicht. Lass ich es nur stehen, weil es einer Sehgewohnheit entspricht und ich es deswegen akzeptiere oder kann ich es in seiner unvertrauten Fremdheit ertragen. Ich muss es entscheiden. Es muss sich im Bild begründen. Es darf manchmal etwas bleiben, weil es eine Bestätigung für die Augen ist. Das Auge will aber nicht nur bestätigt werden. Der Mensch will auch etwas Neues sehen. Wir freuen uns über Überraschungen. Diese Überraschungen oder auch Unfälle und Fehler versuche ich zu provozieren. Dann laufen Prozesse ab, in die ich gar nicht mehr eingreife. Es entstehen Bilder, die außerhalb meiner Vorstellung sind.
Deine Bilder sind teilweise mit fertiger Ölfarbe und teilweise selbstangeriebenen Pigmenten gemalt. Wie kann man sich das vorstellen?
Pigmente sind sehr wichtig. Sie erweitern das Spektrum der gängigen Farben ungemein. Grüne Erde als fertige Farbe gibt es nur in wenigen Variationen zu kaufen, an Pigmenten jedoch in mindestens zehn. Dazu muss man sie natürlich kennen, wie jede andere Farbe auch. Es ist doch ein sehr großer Unterschied, ob ich einen gelben Ocker oder einen orangen Ocker oder ein Siena verwende.
Mischst Du auch?
Klar, mischen ist möglich, mission is possible.
Danke Dir!
Uli Zwerenz
28.6. - 2.8.2008
Bildersaal, Artothek, Rosental 16 (in den Arkaden auf der Rückseite des Stadtmuseums)
Öffnungszeiten:
Mi u. Fr 14.00 - 18.00 Uhr, Do 14.00 - 19.30 Uhr, Sa 9.00 - 13.00 Uhr
Weitere Informationen zur Artothek München
















