Am 17. Februar von 18 - 21 Uhr sind Sie herzlich eingeladen zur Vernissage der Gemeinschaftsausstellung der Kursteilnehmer von Sabine Berrs buntem und sehr individuellen Mittwoch-Abendkurs des Atelierprojekts "Keine Angst vor Öl".Mittwoch, 4. Februar 2009
Einladung zur Vernissage
Am 17. Februar von 18 - 21 Uhr sind Sie herzlich eingeladen zur Vernissage der Gemeinschaftsausstellung der Kursteilnehmer von Sabine Berrs buntem und sehr individuellen Mittwoch-Abendkurs des Atelierprojekts "Keine Angst vor Öl".Sonntag, 1. Februar 2009
Helga Hofmann im Blickpunkt
In der Atelierprojekt-Teilnehmer-Galerie zeigen wir diesen Monat Bilder von Helga Hofmann (*1970).Helga Hofmann begann ihre malerische und zeichnerische Ausbildung 1996 mit Kursen bei Oliver Stromberg und seit 1997 in der Malschule am Glockenbach bei K. P. Frank.
Seit 1999 Kurse beim Atelierprojekt München bei den Dozenten Silke Blomeyer und Wolfgang Köthe.
Bildergalerie im Atelierprojekt
Dienstag, 30. Dezember 2008
Neu: Teilnehmer-Galerien im Atelierprojekt

Ab Januar 2009 präsentieren wir auf der Atelierprojekt-Website im monatlichen Wechsel je 10 Arbeiten einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers aus unseren Kursen.
Im Januar 2009 sehen Sie Arbeiten des isländischen Künstlers Saevar Karl Olason, links: "Landwehrstraße", 120 x 120 cm, Acryl auf Leinwand.
Die Atelierprojekt-Kunsttipps werden vorerst eingestellt.
Aktuell im Atelierprojekt...
Dienstag, 11. November 2008
Drei Ausstellungstipps

Montag, 3. November 2008
Kunsttipp November von Stefan Heide
Zur Ausstellung 'Spuren des Geistigen' im Haus der Kunst
19.9.2008 - 11.1.2009
Auf dem Weg zur Ausstellung fragte ich mich, inwiefern dieses Thema – Das Geistige, Spuren davon tatsächlich in der Kunst darstellbar sein sollte, da es eben für mich Signum des Geistigen ist, nicht darstellbar zu sein, da es nicht sichtbar ist. Doch der Titel der Ausstellung bezieht sich auf die Spuren, welche das Geistige hinterlässt und dies muss ich zu meiner positiven Überraschung sagen, hat die Ausstellung im Einzelnen und im Gesamten durchaus in mir berührt.
Um einen unvoreingenommenen Eindruck zu erhalten, habe ich nichts über die Ausstellung gelesen. So ist meine selektive Auswahl bestimmter Künstlerpositionen subjektiv und von meiner spontanen Reaktion geleitet.Nebenbei erwähnt fällt auf, dass die Namen der KünstlerInnen zum überwiegenden Teil Männernamen sind. Inwiefern dies mit den patriarchalischen Strukturen der geistigen Verwaltung von Religionen zu tun hat, wäre eventuell eine genauere Betrachtung wert.
Was mir an der Ausstellung als „Gesamtkörper“ betrachtet wirklich gelungen erscheint, ist die Platzierung verschiedener Aspekte dieses so genannt Geistigen, wie Akupunkturnadeln sind diese Bereiche gesetzt und gewichtet.
So sehe ich zwei Betrachtungsformen für die Gesamtanordnung: eine Längsachse, die von der Eingangstüre aus gesehen, also vom ersten zum hinteren Raum, den Aspekt der Vergänglichkeit des Menschen, seines Ausgeliefertseins und des Todes als letzte Gewissheit, für mich eine Hauptachse bildet.
Diese Arbeiten sind für mich von einer durchdringenden Kraft, da sie nicht so sehr das Geistige und dessen Spuren darstellen, sondern vielmehr die Quelle, den Ursprung menschlichen Suchens, die Ohnmacht des Menschen gegenüber einer nicht zu beseitigenden Endlichkeit unbeantwortet lassen.
"Dem Nichts“, aus dem wir kommen, und “das Nichts“, in das wir zurückkehren in eben dieser Bedrohlichkeit, in seiner Schwärze entgegenzutreten, erscheint mir persönlich als künstlerische Reaktion am schlüssigsten, es sei denn der Künstler schafft sakrale Kunst für sakrale Räume.
Die zweite Form, neben der Achse, ist der Kreis bzw. Kern: Der zentrale und größte Raum wird von einer überdimensionalen tibetanischen Gebetsmühle dominiert, die sich sehr schnell dreht, so dass alles ringsum von dieser Bewegung erfasst wird. Dieses jahrtausende alte Glaubenssymbol und Instrument bildet gegenüber dem Gefühl der Verlorenheit und Ohnmacht eine Art zweiten Grundbass, eine Antipode in der Ausstellung, dem der Übung und des daraus resultierenden Glaubens.
Weiterlesen auf der Website des Atelierprojekt
Dienstag, 30. September 2008
Kunsttipp Oktober von Stefan Zeiler

Sonntag, 3. August 2008
Kunsttipp August 2008 von Silke Blomeyer

Christian Saerendt, Steen T. Kittl:
"Das kann ich auch" - Gebrauchsanweisung für moderne Kunst
Du Mont Verlag
Es handelt sich hier um einen launigen, äußerst unterhaltsamen Rundumschlag zum Thema Kunst und Kunstbetrieb. Es kriegen eigentlich alle Beteiligten ihr Fett ab, Galeristen, Künstler, Kuratoren und auch Kunstbetrachter. Natürlich trifft das Buch ins Schwarze, so dass man sich oft sagt: “Das kenn ich auch!“, ist dabei aber sehr informativ und enthält auch ungewöhnlche Facetten, wie etwa ein Kapitel wie man eine Vernissage unbeschadet übersteht und ein paar recht brauchbare Ratschläge zur Beurteilung zeitgenössischer Kunst.
Die ungewöhnliche Mischung läßt sich aus der Biographie der Autoren erklären, die beide bildende Kunst studiert haben, was sie gegenüber anderen Publizisten zu Insidern macht. Beide sind inzwischen aber als solche tätig.
Wer also lernen und lachen will, ist hier bestens aufgehoben. Gewarnt sei vor der Desillusionierung, die einen beim Lesen befällt. Leider fehlen den sehr begabten Autoren ein bisschen die Perspektiven oder Ideen, wie den brillant beschriebenen Mißständen abzuhelfen sei. Das ist schade und läßt das Ganze etwas verbittert erscheinen.Trotzdem: uneingeschränkt empfehlenswert.